BostonHaus Baumanagement GmbH
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Unser Bauprinzip der amerikanischen Holzrahmenbauweise basiert auf dem alten und bewährten Fachwerkbau. Man beginnt damit, den Wandkern zu bauen - in Form eines Gerüstes aus Holz. Dieses Gerüst wird mit Platten beplankt, so dass die Konstruktion Stabilität bekommt.

OSB Platten - Toni hat die Kanthölzer zugeschnitten - 
Joe und Mike beplanken die erste Decke - 
Kanthölzer als UnterkonstruktionNachdem die Wandkerne einer Etage stehen, wird eine Geschossdecke auf die Wände gesetzt, die wiederum beplankt wird. Stockwerk um Stockwerk wird so verfahren, bis zum Dachstuhl.

Der Wandkern bietet Platz. Er nimmt alles an Leitungen und Dämmstoffen auf, was man in einem Haus braucht.

Nach Außen hin braucht dieser Wandkern einen Schutz vor der Witterung: Er bekommt eine Fassade. Auch nach Innen erhält er eine Schutzschicht. Meist werden hierfür Gipsbauplatten verwendet, aber auch andere Materialien sind einsetzbar (Sichtmauerwerk oder Holz).

 

Mike hält die provisorische Verstrebung bereit, die die Wand halten wird, 
solange noch nicht alle Wände sich gegenseitig stützen - Joe und Toni richten die Wand aufZuerst werden die Fundamente gegossen: Entweder Streifenfundamente, Keller oder Bodenplatte. Hier haben wir Streifenfundamente dargestellt, d. h. ein Betonring, der bis unter die Frostgrenze reicht und ca. 30 cm aus dem Erdreich herausragt. Hierauf wird eine Geschossdecke gebaut und verankert. Sie besteht aus Kanthölzern, die alle 40 cm gesetzt werden. Auf dieses Gerippe werden OSB- bzw. Sperrholzplatten verleimt und vernagelt.

Nun hat man eine Decke auf der die Außenwände gebaut und aufgerichtet werden. Provisorische Streben stützen die Wandkonstruktion. Die Außenwände werden mit OSB-Platten beplankt. (Die hier nicht dargestellt sind.)

Die zweite Geschossecke wird auf die Außenkanten der darunterliegenden Wände gesetztEine zweite Geschossdecke wird auf die Wände des Erdgeschosses gebaut.

Bei der Geschossdecke des zweiten Stockwerk verwenden wir Doppel-T-Träger aus Holz (TJI), die große Spannweiten überbrücken können und die schalldämmend wirken.

Kehlbalken - Joe vernagelt die Dachsparren - FirstpfetteDie Firstpfette und die Sparren bilden das Dachgerüst. Hier verleihen Kehlbalken dem Dach Stabilität. Wenn die Architektur offene Decken bis zum First verlangt, können Kehlbalken durch andere Konstruktionen ersetzt werden. Wie die Decken und Wände wird das Dach mit OSB-Platten beplankt.

Nun werden Fenster und Außentüren eingesetzt, das Dach gedeckt und die Fassade montiert. Dann bauen wir die Holzkonstruktion der Innenwände und der Treppe. Damit ist unser Ausbauhaus fertig.

Für die schlüsselfertige Variante stehen nun noch folgende Arbeiten an (die der Bauherr auch ganz oder teilweise selbst übernehmen kann):

  • Leitungen und Rohre verlegen
  • Wände und Decken  dämmen
  • Wände und Decken mit Gipsbauplatten beplanken und verspachteln
  • Schreinerarbeiten (Türen einbauen und Fensterlaibungen einbauen, Tür- und Fensterblendrahmen setzen, Fußleisten anbringen, Treppenstufen montieren) 
  • Malerarbeiten.

 



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